Wein Lexikon:
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Sankt-Laurent
Sauvignon blanc
Schaumwein
Scheurebe
Schillerwein
Schwarzriesling
Schwefel
Schönen
Sekt
Selection
Siegerrebe
Silvaner
Spätburgunder
Spätlese
Stabilisierung
Süßreserve
Säure
Samtrot
Der Samtrot-Wein, ein Württemberger, ist eine Abwandlung des Schwarzrieslings und gehört zur Familie der Burgunder. Mit seiner ziegelroten Farbe und den Brombeer- und Himbeer-, sowie Kirscharomen erinnert er an den Spätburgunder. Er passt mit seiner feinen Säure gut zu Lamm- und Rindgerichten, ebenso wie zu leichtem Käse.
Sankt-Laurent
In Deutschland wird der dunkelrote Sankt-Laurent überwiegend in der Pfalz angebaut. Häufiger ist er in Österreich und der Tschechei zu finden. Aufgrund seines samtigen Geschmacks verbunden mit einer sanften Säure eignet er sich gut zu Wild, Rind und deftigem Käse.
Sauvignon blanc
Der Sauvignon blanc gehört zu den am häufigsten angebauten Rebsorten und findet sich inzwischen in Anbaugebieten der ganzen Welt wieder. Seinen Ursprung findet er in Frankreich, von wo aus er nicht nur Italien, Österreich und Spanien eroberte, sondern auch die Neue Welt mit Australien, Chile, Kalifornien und Südafrika. In Deutschland wird er vornehmlich in der Pfalz, Baden, Rheinhessen und Württemberg angebaut. In der Edelsüß-Variante als Aperitif oder Dessert-Wein besticht er mit seiner blassen goldgelben Farbe und vor allem Johannisbeer-Aromen. Des Weiteren erinnert sein Geschmack an Kräuter, Rhabarber, Ananas und Grapefruit. Passend zu allen leichten Gerichten wie Fisch, Schalentiere und Kalbfleisch.
Wozu wird Tonerde zum Wein hizugemischt? Die Antwort finden Sie im Weinlexikon unter Stabilisierung
Schaumwein
Versetzt mit Kohlensäure wird aus stillen Weinen in der einfachsten Kategorie der Schaumwein. Beim Öffnen der Flasche entsteht aus dieser Kohlensäure wieder Kohlenstoffdioxid, was sich an den aufsteigenden Perlen bemerkbar macht. Ein Schaumwein höherer Güte und Qualitätsmerkmale ist der Sekt.
Scheurebe
Diese bis zu goldgelb werdende Rebsorte entstand durch die Kreuzung von Riesling und Silvaner im Jahre 1916. Seinen Namen verdankt sie dem Hersteller Georg Scheu. Bedingt durch seine fruchtigen Aromen, die an Johannisbeere, Mango, Maracuja und Pfirsich erinnern, passt er hervorragend zu jeglichen Desserts.
Schillerwein
In Württemberg gebräuchliche Bezeichnung für Rosé.
Welcher Wein eignet sich besonders gut zu Lamm- und Rindgerichten? Die Antwort hierzu auf dieser Seite im Weinlexikon
Schwarzriesling
Der hell- bisweilen ziegelrote Schwarzriesling ist einer der klassischen Burgunderweine und findet sich überwiegend in Württemberg. Mit seinen beerigen Aromen, wie Waldbeere, Brombeere und Himbeere, passt er ausgezeichnet zu Lamm- und Rindgerichten sowie leichtem Käse.
Schwefel
Wird zum Vorgang des Sterilisierens von Behältern, Fässern und Flaschen verwendet, indem Bakterien und wilde Hefen eliminiert werden. Zudem verhindert Schwefel das Oxidieren von Weinen. Je älter der Wein, umso mehr verflüchtigt sich der schwefelige Geschmack.
Schönen
Beim Vorgang des Schönens bzw. Klärens werden dem Wein durch Zugabe bestimmter Stoffe unerwünschte Substanzen durch Bindung entzogen. Diese Komplexe fallen aus, sinken zu Boden und werden dann als Bodensatz abgeschöpft.
Der Scheurebe Wein ist eine Kreuzung aus Riesling und Silvaner. Nähere Informationen erhalten Sie in unserem Weinlexikon
Sekt
Sekt ist ein Schaumwein höherer Qualitätsstufe. Der Grundwein und die Dosage müssen hierbei aus demselben Anbaugebiet stammen. Besitzt er eine AP-Nummer, so ist der Sekt amtlich geprüft.
Selection
Ein vom Deutschen Weininstitut vergebenes Prädikat für trockene gebietstypische Weine mit herausragender Qualität.
Folgende Merkmale sind mitunter einbezogen: Einzellage, maximal 60 hl/ha Hektarertrag, Handlese, 90° Oechsle bzw. auslesegeeignet, 9g/l Restzuckergehalt, Qualitätssicherung und zusätzliche Prüfung auf sensorische Merkmale, vorgeschriebene Etikettierung, sowie eine Inverkehrbringung ab dem ersten September des auf die Ernte folgenden Jahres.
Siegerrebe
Seit 1929 bestehende Kreuzung aus Gewürztraminer und Madeleine Angevine, die überwiegend in der Pfalz und Rheinhessen angebaut wird. Kennzeichnend sind fruchtig-süße Aromen, wie Mango, Aprikose, Akazie, Rose und Honig.
Kennen Sie die Anbaugebiete des Sauvignon blanc? In unserem Weinlexikon finden Sie die Antwort
Silvaner
Der blasse Silvaner mit seiner dezenten Säure passt gut zu leichten Gerichten, wie Fisch, Huhn und Kalb. Seine Aromen erinnern an Heu, Karamel, Quitte und Stachelbeere. Angebaut wird er in Rheinhessen, Franken, Nahe und Saale-Unstrut. Bedingt durch seine frühe Reife dient er häufig als Grundlage für Neuzüchtungen, wie etwa Bacchus, Scheurebe, Optima und Moriomuskat.
Spätburgunder
Der Spätburgunder ist der französische Pinot noir und wird, wie der Name schon sagt hauptsächlich in Burgund angebaut. In Deutschland sind es die Anbaugebiete in der Pfalz, im Rheingau und in Baden, die den Spätburgunder hervorbringen. Mit seiner bis zu dunkelroten Farbe und den Beerenaromen, die zum Teil auch rauchig wirken können, begleitet er besonders gut Wild- und Rindgerichte, ebenso wie würzigen Käse.
Spätlese
Diese Nomenklatur bezeichnet die zweite Stufe der Qualitätsweine mit Prädikat. Bedingung sind spezifische Mostgewichte je Rebsorte und Anbaugebiet und festgelegte Lesezeiten.
In unserem Weinlexikon finden Sie Erklärungen zu wichtigen Wein - Fachbegriffen
Stabilisierung
Zur Bindung von Schwebeteilchen werden Stoffe hinzugemischt, dass der Wein nicht trüb wird. Verwendete Substanzen sind zum Beispiel Tonerde bei Rotweinen und Fischschwimmblasen bei Weißweinen.
Süßreserve
Die Süßreserve entsteht durch die Zugabe von Traubensaftkonzentrat zum Süßen von Wein. Dieser wird nach dem Gärungsprozess hinzugegeben.
Säure
Der Säuregehalt eines Weines, der zumeist zwischen 3 und 16 g/l liegt, hat Einfluss auf dessen Farbe, den Geschmack und auch die Bildung von Hefen und Bakterien. Je kühler das Anbaugebiet, desto säurehaltiger die Weine. Beim Rotwein zeugt eine bläuliche Färbung eher für einen niedrigen Säuregehalt, bei Weißweinen findet man in diesem Fall eher eine dunklere Färbung. Säuren können auch, wenn erforderlich, zugesetzt werden. Verwendet wird hierbei Weinsäure, Apfelsäure oder Zitronensäure. Zur Minderung des Säuregehalts kann der Wein mit Wasser gestreckt oder mit bestimmten Substanzen zugesetzt werden.