Wein Lexikon:
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Qualitätswein
QbA
QmP
Quetschen
Qualitätswein
Qualitäsweine sind der QbA und QmP in Deutschland, Qualitäts- und Prädikats-Wein bzw. DAC in Österreich, DO und DOCa in Spanien, DOC und DOCG in Italien sowie VDQS und AOC in Frankreich.
Folgende EU-Vorschriften müssen eingehalten werden, um das Prädikat Qualitätswein zu erhalten: eindeutiges Anbaugebiet, Alkoholgehalt von mindestens 8,5 Vol%, Zuckeranreicherung um maximal 2,5 Vol%, Entsäuerung bzw. Säurezusatz erlaubt, Verschnitt nur mit Weinen aus der EU. Es werden in Deutschland zwei Qualitätsweine unterschieden: der Qba (Qualitätswein bestimmter Anbaugeiete) und der QmP (Qualitätswein mit Prädikat).
QbA
Der Qualitätswein bestimmter Anbaugebiete ist die niedrigste Stufe der Qualitätsweine. Die Weine müssen je nach Sorte und Anbaugebiet ein bestimmtes Mostgewicht haben, ebenso einen bestimmten Alkoholgehalt, der durch Chaptalisierung vor der Gärung erhöht werden darf. Das Tragen einer AP-Nummer ist ein weiteres Muss.
Qualitätsweine erhalten ein Prädikat. Jedes Land hat eine eigene Bezeichnung hierfür. In Italien erhalten Weine das Prädikat DOC oder DOCG
Der Qualitätswein mit Prädikat oder der Prädikatswein ist die höchste Stufe der Qualitätsweine. Dazu gehören der Kabinett, die Spätlese, Auslese, Beerenauslese, Trockenbeerenauslese und der Eiswein. Chaptalisieren ist nicht erlaubt, allerdings die Zugabe von Süßreserve nach der Gärung.
Auch bei diesen Weinen spielt das Mostgewicht eine Rolle, ebenso wie die Lesezeit und der Zustand der Trauben.
Quetschen
Vor dem Pressen werden die Trauben gequetscht, so dass der Saft voll austritt. Aus den gequetschten und gepressten Trauben entsteht schließlich die Maische.