Wein Lexikon:
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Farbe
Fass
Federweißer
Feinherb
Filtration
Flaschen
Flaschengärung
Flaschenverschluss
Freisamer
Frühburgunder
Farbe
Durch die Farbe eines Weines kann man genau erkennen aus welcher Rebsorte er gewonnen wurde, ebenso seine Qualität und sein Alter. Beispielsweise der Rotwein erhält seine kräftig dunkelrote Farbe aus Pigmenten der Traubenschalen, aus denen er gewonnen wird. Das Alter eines Weines ist sehr gut an seinen Reflexen zu erkennen. Je älter ein Wein ist desto mehr Brauntöne enthält er.
Fass
Um den Charakter eines Weines bestimmen zu können, spielt das Fass eine große Rolle.
Zwischen 600 und 2400 Liter Wein kann man in einem Fass zubereiten. Eine besondere Art der Rot- und Weißweinzubereitung ist der Barrique-Ausbau. Hier wird der Wein in großen Eichenholzfässern gelagert.
Das Alter der Holzart sowie seine Größe und die Technik des Fassbaus lassen einen Wein stärker mit Sauerstoff aus der Luft reagieren. Somit versucht man die Tanninkonzentration des Weines so niedrig wie möglich zu halten, um eine verbesserte Komplexität zu erhalten.
Je nach Gärung kommen verschiedene Fasstypen zum Einsatz. Edelstahl, Kunststoff sowie Beton sind heute neben dem althergebrachten Holzfass ebenfalls gern genommene Baumaterialien.
Wussten Sie schon, dass umso älter ein Wein ist desto mehr Brauntöne er enthält?
Federweißer
Den trüben Federweißer zeichnet seinen hohen Kohlensäure- sowie sein Zuckergehalt aus, welcher während der Gärung noch nicht vollständig zu Alkohol vergoren ist. Der Alkoholgehalt dieses Weines ist also dementsprechend gering.
Feinherb
Ein Begriff zur Definierung des Geschmacks einen Weines, welcher in seiner Art zwischen lieblich und halbtrocken agiert.
Filtration
Um den Wein von Trübstoffen und Hefen zu entfernen und ein Nachgären zu verhindern, wird er filtriert.
Flaschen
Beispielsweise an der Bocksbeutelflasche für fränkische Weine erkennt man die Vielfalt der Weinflaschen. Sei es im Design, der Form, der Farbe oder der Dicke des Glases.
Einige Standards sind jedoch bei fast allen Flaschen gleich. Meist sind sie grünlich oder braun gefärbt,um den Lichteinfall auf den Wein so gering wie möglich zu halten.
In der Form hat sich die bauchige Burgunderflasche durchgesetzt. Das allgemeine Volumen der Flaschen beläuft sich auf 0,75 Liter, oft verwendet sind allerdings auch halbe Flaschen mit einem Volumen von 0,375 Litern oder aber auch die sogenannten Marie-Jeanne mit 2,25 Litern, als auch die Doppelmagnum mit 3 Litern, Jewoboam mit 4,5 Litern oder die größte von allen, die Impériale mit 6 Litern Fassungsvermögen.
Weine in Glasflaschen abzufüllen und zu lagern hat den Vorzug, das Glas sich weder auf den Geschmack eines Weines auswirkt noch seine Beständigkeit.
Flaschengärung
Bei dieser Art der Gärung unterscheidet man zwischen dem Transvasierverfahren und dem Champagnerverfahren.
Die traditionelle Flaschengärung läuft wie folgt ab:
Mit dem regelmäßigen Rütteln an der Flasche lagern sich die Gärungsrückstände im oberen Teil der Flasche ab. Wenn der zweite Gärungsprozess abgeschlossen ist, wird das Depot (Gärungsrückstände) durch Enfrieren des Flaschenhalses entfernt. Mit dem Öffnen der Flasche schießt dieser gefrorene Pfropfen raus und der Sekt wird damit abgefüllt und verkorkt.
In einem Fass kann man 600 bis 2400l Wein zubereiten
Flaschenverschluss
Der traditionelle Korkenverschluss als auch der heute in Mode gekommene Schraubenverschluss bei Weinen beherrschen den Markt. Gerade in den letzten Jahren sieht man immer öfter auch den Kunststoffkorken. Viele Winzer sagen ihm nach, er sei in der Dichte nicht so effektiv wie der Naturkorken und spüle Lösungsmittel aus und sei für Weine mit langer Lagerung nicht von großem Nutzen.
Beispielsweise der Glasverschluss ist für hochwertige Weine eine willkommene Alternative. Dieser verschließt die Flasche ähnlich wie bei einer Karaffe mit einem Stöpsel aus Glas, darum herum wird er mit einer Metallkapsel umschlossen.
Der Naturkork ist und bleibt die beliebteste Art des Flaschenverschlusses.
Allerdings übersteigt die Nachfrage nach dem Naturkork das Angebot und somit wird nach Alternativlösungen gesucht.
Freisamer
Der Freisamer ist eine Kreuzung aus Ruländer und Silvaner, sein Geschmack ähnelt dem des Grauburgunders.
Frühburgunder
Anders als beim Spätburgunder reift der Frühburgunder früher, wie sein Name auch schon verrät. In der Farbe ist er eher dunkelrot. Sein Geschmack ist sehr fruchtig und samtig. Mit seinen Beerenaromen eignet er sich hervorragend zu Wildbraten und Käse.